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Seite: 2012 Januar

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Vortrag: Klimaanpassung durch Stadtgrün

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Beim 5. Sächsischen Klimakongress der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Anfang Dezember in Dresden hielt Andrea Baier von der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis einen Vortrag zur urbanen Landwirtschaft in Leipzig. Den wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten:

Ich möchte beginnen mit einem Zitat aus einer Radiosendung des SWR2:
„Gärtnern lässt die Brachflächen sprießen, vereint Arm und Reich, sorgt für bewusste Ernährung, Gesundheit bei sinnbehaftetem Tun, ( ) ist der Stachel im Fleisch des Kapitalismus, verbessert das Klima, hinterlässt einen minimalen ökologischen Fußabdruck (und) macht schlau, unabhängig und selbstbewusst“, so wird in „Saat des Sieges“ – einer dramatischen Komödie von Martin Lissek – der „mediale Konsens“ in Bezug auf die neuen urbanen Gärten leicht ironisch zusammengefasst. Das politische Selbstverständnis der Neuen GärtnerInnen ist damit gar nicht schlecht, wenn auch womöglich noch nicht einmal umfassend beschrieben.

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zum Artikel “Saat des Sieges”


Solidarische Feldwirtschaft

Am Mittwoch, 18.01.2012 um 18 Uhr suchte Marian Stadt-GärtnerInnen in der “Spelunke”. Dort stellte er seine Solidarische Feldwirtschaft aus dem Osten Leipzigs vor. Ein Projekt bei dem ökologische Feldfrüchte und Blumen nicht für den anonymen Markt angebaut werden, sondern VerbraucherInnen zunehmend aktive TeilhaberInnen in der regionalen Produktion werden,ihren Bedarf nach gesunden Nahrungsmittel decken können und Anbauprozesse transparent und erlebbar sind.

Im Anschluss gabs diesen Film zu sehen:

“Good food,bad food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft”
ein Film von: Coline Serreau
“Es sind schon viele Filme über Katastrophenszenarien gedreht worden, die als warnende Appelle verstanden werden wollten. Sie haben ihre Berechtigung gehabt, doch jetzt ist es an der Zeit, den Blick darauf zu richten, dass es auch Lösungen gibt. Man muss jenen Bauern, Philosophen und Ökonomen Gehör verschaffen, die uns mit ihren Überlegungen nicht nur erklären, wie unser Gesellschaftsmodell in der ökologischen, finanziellen und politischen Krise versinken konnte, die uns allen bekannt ist, sondern die darüber hinaus nach Alternativen suchen und diese auch umsetzen.” 

weitere Termine bei Marian und der Solidarischen Feldwirtschaft:
28. Januar von 10 bis 15 Uhr: Feldbesichtigung
Goetheweg/Ecke Stünzer Weg: bei google
2. Februar um 18 Uhr Planungstreffen für die Saison 2012 für alle Interessierten
“Spelunke”,Erreichbar über Radweg zw. Naumburger Str./Gießerstr., Schornstein & Schiebetor beachten: bei google

Kontakt: Marian Schwarz, 01735784273, kontakt@stadt-gartner.de


Rettungsaktion II

Nach der erfolgreichen Rettung der Stahleinhausung des alten Bahnsteigabgangs muss zu Beginn des Jahres das alte Kontorhäuschen am Plagwitzer Bahnhof (ggü. Hertz-Autovermietung) dringend gesichert werden, damit eine ebenfalls geplante Sanierung überhaupt noch Sinn macht.

Die Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz (IBBP) als Initiator und die Stiftung Ecken wecken als Veranstalter würden sich freuen, wenn ihr mit dabei seid. Los gehts am 14.01. mit der Baufeldfreimachung, von Donnerstag, den 19.01. bis Freitag, den 20.01. soll dann das Gebäude unter professioneller Anleitung gesichert werden. Wer Lust und Zeit hat, bei der Sicherung zu helfen, meldet sich bitte bei Sebastian Schrepfer: sebastian.schrepfer@gmx.de

Natürlich ist die Sicherung nur der erste Schritt. Für die Sanierung des Häuschens sucht die IBBP noch Planer, Zimmerer, Dachdecker und Bauhelfer für diverse Arbeiten. Die Durchführung der Arbeiten im Rahmen eines Projektes einer Berufschule, Hochschule o.ä. ist ebenfalls möglich. Wir freuen uns über Empfehlungen bzgl. interessierter Personen/Organisationen.

Weitere Infos findet Ihr hier.


Löwenmaul

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In der letzten Ausgabe (nr. 124) des Löwenmauls berichtet Philipp über unseren Projektstand:

Urbane Landwirtschaft im Leipziger Westen

Die urbane Landwirtschaft – das ist die gärtnerische Nutzung innerstädtischer Brach- und Dachflächen. In verschiedenen Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg, Köln u. a.) entstehen immer mehr Projekte, die gärtnerisch städtische Freiräume nutzen.

Seit Juni 2011 wird nun auch auf einer Brachfläche in Plagwitz ein mobiler Nutzgarten betrieben. Das Pilotprojekt wurde durch die Initiative für Zeitgenössische Stadtentwicklung mit Unterstützung des Ökolöwen und der Stiftungsgemeinschaft anstiftung
& ertomis verwirklicht. Auf der rund 1.400 m² großen Fläche hinter der Stadtteilbibliothek Plagwitz wird der ökologische Anbau von Kohl, Kartoffeln, Radieschen, Salaten und Tomaten zusammen mit einer Vielzahl weiterer, teils alter Kultursorten in Bäckerlieferkisten und Reissäcke erprobt.

Weiterlesen (S. 15)

außerdem im Löwenmaul nr. 124 ein Artikel zum PARKing Day Leipzig auf S. 10 und der Jahresbericht des Stadtgartens Connewitz auf den Seiten 12 bis 14.